Ruine Hauenstein Die Ruine Hauenstein am Fuße der Santnerspitze wurde von den Herren von Hauenstein im 12. Jahrhundert erbaut. Die Burg wurde im 15. und 16. Jahrhundert vergrößert. Einer ihrer Besitzer war der berühmte Minnesänger Oswald von Wolkenstein.
Ruine Salegg Die Ruine Salegg liegt unweit der Ruine Hauenstein im Hauensteiner Wald. Von der einstmaligen Burg stehen nur mehr spärliche Mauerreste.
Pfarrkirche von Seis Im Jahre 1937 wurde mit dem Bau der Pfarrkirche von Seis begonnen, der unter dem Eindruck des Jubiläumsjahres 1933 dem heiligen Kreuz geweiht sein sollte. Das fertige Gotteshaus wurde 1950 geweiht.
Die betonte Gliederung der Wände erinnert an die strengen Formen alter Basiliken.
1962 erhielt der Turm fünf neue Glocken.
In den vier großen rundbögigen Fenstern sind die Bergpredigt, das Sakrament der Taufe, das Sakrament des Altares, Eucharistie und das Sakrament der Ehe dargestellt.
Maria-Hilf-Kirche Im Zentrum des Dorfes befindet sich die alte Pfarrkirche "Maria Hilf", ein typischer Baustil des frühen Barock, 1657 geweiht.
Ein Altar und eine Glocke sollen aus der Burgruine Salegg bei Seis stammen. Die 14 Kreuzwegstationen aus dem 18. Jahrhundert sind wegen der an den Bilderrahmen angebrachten Leidenswerkzeugen (arma Christi) besonders zu erwähnen. Bemerkenswert ist auch der Kanzeldeckel.
Das Valentinskirchlein Das Valentinskirchlein ist einmalig schön gelegen (1244 erbaut).
An der Südseite sehen wir interessante Wandgemälde aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Eingebettet in liebliche Wiesenlandschaften, umgeben von Puflatsch und den bizarren Formen des Schlernmassivs, bietet St. Valentin eine landschaftliche Schönheit eigener Art, die wohl kaum sonst irgendwo vorzufinden ist.