Das Schlerngebiet ist reich an altem Brauchtum, und gerade in neuester Zeit wird versucht die alten Wurzeln wiederzufinden.
Immer wieder bestaunt und bewundert werden die schönen alten Männer- und Frauentrachten. Gelegenheit dazu bietet sich am Kirchtag, bei Prozessionen, bei Sommerfesten oder bei einer Bauernhochzeit. Vor allem kirchliche Feste haben einen festen Bestandteil im Brauchtum. Bei Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen werden immer noch gerne die schmucken Trachten getragen.
Aber auch die einfachen Volkstrachten, das "Lodene", ist noch häufig zu sehen.
Noch gepflegt wird der Brauch des "Maienpfeifens" in der sog. Walpurgisnacht, ebenfalls der Almabtrieb im Herbst und das "Goaßlschnölln".
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Dass sich die Feststimmung sehr gut mit Aktion verträgt, zeigt jedes Jahr der Oswald-von-Wolkenstein-Ritt ausgehend von der Trostburg nach Kastelruth, Seis, über den Völser Weiher zum Schloß Prösels.
Wenn Sie im Schlerngebiet unterwegs sind, so achten Sie doch auf die alten Haus- und Stadelformen, die Schindeldächer, die kleinen Fensterchen oder die schönen Hauseingänge in gemeißeltem Sandstein. Auch die vielen Wegkreuze und Bildstöcke an Ihrem Wegesrand zeugen von gelebten Traditionen.
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